Reinings Mühle

Die feierliche Einweihung der restaurierten Mühle fand am 29. August 2004 statt.

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Seit 1720 ist Reinings Mühle als Wassermühle urkundlich nachgewiesen. Sie hatte damals ein Wasserrad und war im üblichen Fachwerkstil erbaut mit einer Größe von 12 x 9 Metern.
Fast 200 Jahre später, ca. 1900, wurde dieses Wasserrad durch eine Turbine ersetzt, mit der der Mahlgang angetrieben wurde.
Seit den 30er Jahren konnte die Turbine Strom erzeugen. Mit diesem Strom wurde die Mühle versorgt, aber auch der Stammhof Reining.

1952 wurde die Mühle umgebaut. So wurde die Fläche um das Doppelte vergrößert und zweigeschossig aufgestockt. Anfang der 80-er Jahre stellte man den Mahlbetrieb ein und es wurden nur noch Futtermittel verkauft.

2003 erwarb die Stadt Hörstel diese Mühle vom Vorbesitzer Antonius Reining. Mit dem ganzen Umfeld ist es insgesamt eine Fläche von ca. 1 ha. Die Stadt Hörstel übertrug dem Heimatverein Dreierwalde das Hausrecht und somit die Pflichten zur Erhaltung und Pflege.
Reinings Mühle gehört zum Mühlenweg im Stadtgebiet Hörstel, neben der Lewedach-Mühle, der Klei-Mühle, der Knollmanns Mühle, auch Klostermühle Gravenhorst.
Somit ist diese Mühle nicht nur ein technisches Denkmal, sondern hat auch einen gewissen touristischen Reiz.

Seit 2004 ist Reinings Mühle eine Nebenstelle des Standesamtes Hörstel. In der Mühle finden in idyllischer Umgebung jährlich ca. 40 Trauungen statt.

 

Öffnungszeiten Reinings Mühle:

mittwochs von 14.00 - 17.00 Uhr zum Besuch und zur Besichtigung geöffnet. Auch treffen sich die Handwerkergruppen zum Kartenspielen oder zum „Klönen".
Pfingstmontag, deutscher Mühlentag
im September am Denkmalstag
April bis Oktober an jedem 1. Sonntag im Monat von 14.00 - 18.00 Uhr als Café geöffnet
Anmeldungen, Terminabsprachen und Auskunft unter den Telefonnummern: 05978/353 oder 05978/1201.