Straßenverzeichnis

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Haarweg

Hörstel

01.03.1969
Alte Flurbezeichnung: langgestreckter niedriger Höhenzug.

 

Hagenortstraße

Hörstel

01.05.1981
Hagenort, benannt nach dem in Hörstel weitverbreiteten Namen Hagemann, dessen Stammhaus sehr wahrscheinlich das heutige Haus Hinterding, Dahlweg 6 darstellt.

 

Hainbuchenweg

Bevergern

Botanische Bezeichnung; bis 25 m hoch und bis 150 Jahre alt werdender windblütiger Baum der Birkengewächse; kommt in Laubwäldern und Gebüschen im gemäßigten Europa bis Vorderasien vor. Sie besitzt einen glatten, grauen Stamm, elliptische, scharf doppeltgesägte, längs der Seitennerven gefaltete Blätter, hängende weibliche und männliche Blütenkätzchen und ebenfalls hängende dreilappige geflügelte Nussfrüchte. Aufgrund ihrer hohen Ausschlagsfähigkeit ist die Hainbuche oft mehrstämmig und wirkt dann strauchartig (kann als Heckenholz verwendet werden) Das Holz ist hellgrau bis gelblich-weiß mit breiten Markstrahlen und welligen Jahresringen, hart, zäh und druckfest (Maschinen-, Drechsler-, Stellmacher-, Faserholz) und ziemlich schwer.

 

Händelstraße

Riesenbeck

Georg Friedrich Händel ist einer der Großen der europäischen Musik, und er war ein echter Europäer schon zu seiner Zeit.
Er wurde am 23.2.1685 in Halle an der Saale geboren. Bereits als Knabe hatte er durch seine außergewöhnliche musikalische Begabung von sich reden gemacht, und er erhielt bei Friedrich Wilhelm Zachow, dem Organist der halleschen Marktkirche, eine weltoffene musikalische Ausbildung, wie schon John Mainwaring in seiner ersten Händel-Biographie lobend hervorhebt.
So konnte es ihm mühelos gelingen, sich jeweils schnell auf die nationalen stilistischen Besonderheiten seiner späteren Gastländer einzustellen und sie in eigenen Kompositionen aufzugreifen. Dennoch ist seine erste musikalische Heimat, die mitteldeutsche Kantorentradition, in vielen seiner Werke bis in die späten Schaffensjahre stets gegenwärtig.

Von seinen vermutlich zahlreichen halleschen Kompositionen sind allerdings nur einige wenige Titel überliefert. Insgesamt hat er seiner Zeit mehr als 600 Werke aller Genres hinterlassen, darunter über 100 italienische Kantaten und Kammerduette, über 40 große Opern, etwa 30 Oratorien, Serenaden und Oden sowie eine große Anzahl instrumentaler Kompositionen.
Den größten Teil seines Lebens (1712-1759) wohnte und arbeitete Händel in London, und er wurde schließlich als Engländer (1727) naturalisiert. Es gibt jedoch mehrere Zeugnisse dafür, dass er seiner Heimat eng verbunden blieb. Seine Mutter, die bis an ihr Lebensende (1730) im Vaterhaus lebte, besuchte er relativ häufig, und an dem Schicksal von Familienmitgliedern nahm er regen Anteil, wie erhaltene Briefe belegen. Noch zu seinen Lebzeiten wurde Händel ein Denkmal im Londoner Vauxhall Gardens errichtet, und er wurde nach seinem Tod am 14.4.1759 in London wunschgemäß in der Westminster Abbey beigesetzt.
Entnommen aus http://www.haendelfestspiele.halle.de/de/g_f_haendel.asp

 

Hangstraße

Hörstel

01.03.1969
Verläuft in Nord-Südrichtung auf Westseite des Harkenbergs.

 

Hänselstraße

Hörstel

01.03.1969
Märchenfigur aus „Hänsel und Gretel" der Gebrüder Grimm.

 

Hansestraße

Riesenbeck

Die Hansestraße liegt im Gewerbegebiet im Riesenbecker Süden.
Im Mittelalter war Hanse die Bezeichnung für "Gemeinschaften von Kaufleuten im Ausland zu gemeinsamer Vertretung von Handelsbelangen und zu gegenseitigem Schutz".
Die Ursprünge liegen in der Privilegierung deutscher Kaufmannsgenossenschaften im Ausland (Kaufleute aus Köln, den Niederlanden und Westfalen in England, Lübecker Gotlandfahrer). Im Zuge der deutschen Ostsiedlung verlagerte sich das Gewicht der Hanse zunehmend in den Ostseeraum (2. Hälfte des 12. Jh. Niederlassungen in Nowgorod (Petershof) und Smolensk).
Unter der Leitung Lübecks formierte sich ein (erst seit 1356 förmliches) Bündnis der westfälischen, sächsischen, wendischen, pommerschen und preußischen Städte (Hansequartiere). In der Folgezeit wurde die Hanse immer wieder in Kämpfe mit den skandinavischen Herrschern verwickelt. Im Frieden von Stralsund (1370) musste Dänemark die hansischen Handelsvorrechte garantieren und auf 15 Jahre 2/3 seiner Einnahmen aus den Sundschlössern ausliefern.
Der Versuch der Begünstigung englischer und niederländischer Kaufleute durch den dänischen Unionskönig Erich VII. wurde durch eine hansische Wirtschaftsblockade zum Scheitern gebracht (1435 Frieden von Vordingborg). Den dänischen Sundzoll vermochte die Hanse jedoch nicht mehr zu beseitigen.
1441 wirtschaftliche Gleichberechtigung der Niederländer im Ostseeraum.
Mit der Schließung des hansischen Kontors in Nowgorod (1494) setzte der Niedergang der Hanse ein. 1598 wurde das Londoner Kontor (in England: 'Stalhof') geschlossen. Nach dem Dreißigjährigen Krieg wurde die hansische Tradition von Lübeck, Hamburg und Bremen fortgeführt. Der letzte Hansetag wurde 1669 gehalten.
Zum Kern der Hanse zählten 70 (vorwiegend dt.) Städte, weitere 130 Städte gehörten in einem lockeren Rahmen dazu. Leitendes Organ waren die Hansetage als Hauptversammlungen der Mitglieder. Unterste Stufe der hansischen Organisation war in der Regel der Rat der jeweiligen Hansestadt.
Der hansische Handel war überwiegend Seehandel. Die wichtigste Handelsroute verlief entlang der Linie Nowgorod - Reval - Lübeck - Hamburg - London.
Handelsgüter waren vor allem
- Pelze und Wachs aus Russland und Osteuropa
- Getreide aus Ostdeutschland und Polen
- Fisch aus Skandinavien
- Salz aus Lüneburg und Frankreich
- Wein aus dem Rheinland und Frankreich
Entnommen aus http://hanse.wisis.de

 

Harkenbergstraße

Hörstel

01.05.1981
Alte Flurbezeichnung; Der Harkenberg darf als uralte germanische Kultstätte angesehen werden.

 

Hauge Stiege

Dreierwalde

Eine Stiege bzw. Stige ist der plattdeutsche Name für einen wenig benutzten schmalen Weg (Steg), hauge bedeutet hoch. Die Hauge Stiege hat ihren Namen, weil sie durch höher gelegenes Land führt.

 

Hauptstraße

Dreierwalde

Bezeichnung für die Hauptverkehrsstraße durch das Dorf.

 

Heckenrosenstraße

Bevergern

01.01.1975
Botanische Bezeichnung; für verschiedene Wildrosen; Heckenrose: bis 2,5 m hohe, in Gebüschen wachsende Wildrose Europas; Strauch mit kräftigen, gekrümmten Stacheln und unterseits schwach behaarten Blättern (im Gegensatz zur ähnlichen Hundsrose); Rosen rosa bis weiß; Früchte orangerot, eiförmig, 15-20 mm; Hundsrose: in Hecken, Laubwäldern und an Wegrändern in Europa; bis 3 m hoher Strauch mit bogig überhängenden Zweigen und kräftigen, gekrümmten Stacheln; Blüten rosafarben bis weiß. Der ursprüngliche und mit Ratsbeschluss vom 01.07.1966 festgelegte Name lautete Rosenstraße, die es allerdings auch in Riesenbeck gab und heute noch gibt.

 

Heckenweg

Bevergern

01.07.1966
Althochdeutsch: hegga ‚Gehege'; dichte, oft zweireihige Pflanzung von Gehölzen, die Grundstücke abgrenzt und Schutz gegen Sicht, Lärm, Wind und Staub (Schutzhecke) bietet oder als lebendes Bauelement in der Gartenkunst zur Schaffung von Räumen (Zierhecke) oder ganz niedrig zu Einfassungen dient. Als Heckenpflanzen eignen sich z. B. für Einfassungen Buchsbaum, für niedrige Hecken (bis ¾ m) Spierstrauch, für hohe Hecken (bis 2 m) Liguster, für über 2 m hohe Hecken Hainbuche und Rotbuche. Dornige Heckenpflanzen sind z. B. Sand- und Weißdorn; als Nadelgehölze werden Eibe, Lebensbaum oder Douglasfichte gepflanzt. In der Agrarlandschaft können Hecken dem Verbund von Waldökosystemen dienen. Sie bieten Unterschlupf und Überwinterungsquartiere für Nützlinge (Vögel, Spinnen, parasitische und räuberischen Insekten), aber auch Winterlager für einige Schädlinge (Blattläuse, Rostpilze). Typisch für den hiesigen Bereich ist die Heckenlandschaft; das Flurbild wird durch Hecken oder Wallhecken bestimmt. Neben der Abgrenzung dienen die Hecken dem Frost- und Windschutz sowie als Feuchtigkeitsregler.

 

Heidehof

Riesenbeck

19.12.1966
Westlich vom Saerbecker Damm ist der Heidehof gelegen, ein Siedlungsgebiet in der Bauerschaft Birgte. Es wurde in den fünfziger Jahren durch die Siedlungsgesellschaft Rote Erde aus Münster erstellt. Zwei Stichstraßen, die in die Siedlung führen, tragen die Bezeichnung Heidehof.

 

Heidestraße

Bevergern

Althochdeutsch heida, eigentlich 'unbebautes Land'; ursprünglich Rechtsbegriff für die mageren Wälder sandiger Gegenden, heute im Allgemeinen eine Pflanzengesellschaft mit Zwergsträuchern. Vorherrschend sind hier meist Heidekrautgewächse, vor allen das Heidekraut, sowie der Ginster und der gegen Verbiss unempfindliche Wacholder; meist auf feuchtkühlen und sandigen Böden. Noch vor Jahrzehnten waren solche Heiden recht ausgedehnt. Da aber die Schafzucht zurückging, eroberte der Wald das Gebiet zurück. Daneben ist Heide auch eine Kurzbezeichnung für verschiedene Heidekrautgewächse, besonders für die Glockenheide.

 

Heinrich-Niemeyer-Straße

Riesenbeck

19.12.1966
Nach dem Dorfschmied und Gründer der Landmaschinenfabrik Heinrich Niemeyer und Söhne, (HNS) benannte Straße. Heinrich Niemeyer wurde am 10.05.1827 in Püsselbüren geboren und ist am 16.01.1902 in Riesenbeck gestorben.

Die Straßenbezeichnung lautete im Bereich von HNS im Jahre 1905 Fabrikstraße. Der Abschnitt von der Dorfmitte aus hieß damals im Volksmund Langestraße. Zwischen 1947 und 1966 gab es die offizielle Bezeichnung Poststraße. Dem Vorschlag, sie Hauptstraße zu nennen, wurde nicht entsprochen.
Im Bereich der Einmündung der Hospitalstraße liegt der Heinrich-Niemeyer-Platz mit der Plastik "Der Meister und sein Lehrling".

 

Hein-Schlüter-Straße

Hörstel

06.02.2003
Hein Schlüter war Gründungsmitglied des SC-Hörstel 1921 e.V. , ferner war er als aktiver Vorsitzender des Heimatvereins Hörstel. In unregelmäßigen Abständen schrieb er in der IVZ die Kolumne „Pättkerie düör Hüörssel" in der Bemerkenswertes über den Ort und seiner Leute berichtet wurde. Der Platz südlich der Bahn und östlich des Hauses Droste, also der erste Sport- und Fußballplatz von Hörstel, war allgemein als „Droste-Kampf-Bahn" bekannt.

 

Hellenweg

Dreierwalde

 

Herrenstraße

Bevergern

01.07.1966
Die Herkunft des Namens ist noch nicht abschließend geklärt. Mit Herren waren ursprünglich die Adeligen gemeint; später stand der Begriff dann häufig für ‚besser, hochstehend'. - Auf der Herrenschreiberstraße in Rheine lag der bischöfliche Amtshof. Zeitweilig wurde diese Straße auch kurzweg Herrenstraße genannt. 1626 heißt es: „der bischöfliche Hof auf der Herrenstraße gelegen". Nach der Zerstörung der Burg Bevergern 1680 wurde dieser Hof Amtssitz des Drosten und des Amtsrentmeisters. Einen Amtssitz des Landesherrn auf der Bevergerner Herrenstraße gab es jedoch nicht. - Im Urkataster von 1827/28 wird die Herrenstraße als Pandechtengasse bezeichnet. Ob hiermit die ‚Pandekten', griechisch, eigentlich ‚alles enthaltend, allumfassend', gemeint ist, muss offen bleiben. Das Pandektenrecht war, die vor allem von der deutschen Privatrechtswissenschaft des 19. Jahrhunderts erarbeiteten und gesammelten altrömischen Rechtsdarstellungen und Rechtssysteme. - Vielleicht rührt der Name auch von der besonderen Verlegung des Kopfsteinpflasters her. Die glatte, gepflasterte Mitte der Straße nannte man Herrenpättken. (s. a. Papenhoek) - Der östliche Teil der Herrenstraße hieß früher Dicke-Wiewer-Gasse. - Am 30.08.1923 vernichtete ein Brand auf der Herrenstraße sieben Häuser und eine große Stallung.

 

Herthaseestraße

Hörstel

01.03.1969
Straße von der Ibbenbürener Straße zum Herthasee. Der Herthasee war früher als Kiebitzsee bekannt. Als touristisch zugkräftiger erwies sich jedoch der Name nach dem gleichnamigen damals allgemein bekannten See auf Rügen.

 

Höls Kamp

Dreierwalde

Flurbezeichnung für einen ehemaliger Acker von Möller (früher Hölscher). Höls ist eine Abkürzung von Hölscher.

 

Holtkamp

Bevergern

01.01.1975
1719: Holtkampf, 1828/28: Holtkamp; Holt bedeutet Gehölz und zwar ein geschlossenes dichtes Gehölz, sei es Hochwald oder Niederholz, aber kein Hain, keine Mark, in dem einzelne Bäume oder Buschwerk mit Weidestellen und Heide wechselten. - 1709 wird von einer Verpachtung des Holtkamps in drei Teile berichtet. Die Verpachtung fand jährlich im Juni statt und trat zu Michaelis in Kraft. ‚Kerzenzug' wurde diese Pachtversteigerung genannt, da die Interessenten jeweils so lange höher bieten konnten, und zwar um einen genau festgelegten Betrag von zwei Münzeinheiten, bis die Kerze erlosch. - 1719 wird der Holtkamp in fünf Teile parzelliert mit insgesamt 30 Gartengrundstücken. - Von 1966 - 1975 hieß der südliche Teil des Holtkamps bis zur Allee wegen der dort angesiedelten Gärtnerei Thiemann Gartenstraße.

 

Holtstiege

Dreierwalde

Eine Stiege bzw. Stige ist der plattdeutsche Name für einen wenig benutzten schmalen Weg (Steg), hauge bedeutet hoch. Die Holtstiege ist Bezeichnung für einen seitlich mit Bäumen begrenzten Weg.

 

Hopfenhorst

Hörstel

25.04.1994

 

Hopstener Straße

Dreierwalde

Diese Straße stellt die Verbindung zur Nachbargemeinde Hopsten her. An ihr steht das Kalenborger Kreuz.

 

Horstesch

Hörstel

01.03.1969
Alte Flurbezeichnung: höher gelegene Stelle
Ein Esch ist ein sehr altes beackertes Kulturland.

 

Hörstweg

Dreierwalde

Eine Deutung des Namens liegt nicht vor.

 

Hospitalstraße

Riesenbeck

19.12.1966
Die Straße direkt vor dem ehemaligen Elisabeth-Hospital in Riesenbeck trug schon 1905 ihre heutige Bezeichnung. Ab 1947 hieß sie Elisabeth-Straße, aber spätestens ab 1966 bekam sie wieder ihren alten Namen zurück. Das Geschichte des Hospitals selbst geht bis auf das Jahr 1800 zurück, als W.G. Langen den Hausplatz mit Garten unter Zustimmung der Äbtissin von Gravenhorst und der Genehmigung des Generalvikariats in Münster von der Kirche zu Riesenbeck in Erbpacht erhielt, um hierauf ein Haus zu bauen. Dieses Gebäude war als typisches Bauernhaus mit einer Giebelseite zur Straße hin errichtet worden. 1863 wurde es so beschrieben: "2 beheizbare Stuben, 5 nicht beheizte Kammern, Küche, Waschkammer, Keller, das Wohnhaus ist hell und geräumig." Danach erfolgte der Umbau zu einer Villa mit der markanten Fassade aus Klassizismus und Neubarock. Hinter dem Mittelresalit wurden dabei Teile des alten Hauses in den Neubau eingebunden. Um ein Krankenhaus zu errichten erwarb die Kirchengemeinde das zweistöckige Haus 1888 für 14.500 Mark von der Witwe Langen, geb. Primavesi. Nach Schließung des Krankenhauses wurde das Gebäude zwischen 1980 und 1996 als Wohnheim für Ältere und Behinderte genutzt.

Nach einem Umbau - die Vorderfront der alten Villa mit dem Säulenbalkon blieb dabei erhalten - öffneten sich am 1. Januar 2003 die Tore für das heutige "Haus für betreutes Wohnen".

 

Huckbergstraße

Bevergern

01.01.1975
Der Huckberg (96 m) bildet das nordwestliche Ende des Teutoburger Waldes, von dem er durch den Mittellandkanal abgetrennt wird (Gravenhorster Schlucht). Er besteht aus zwei Schichten, dem Osningsandsteinzug (Untere Kreide) und dem Plänerkalkzug (Obere Kreide). Im Laufe der Jahrhunderte hat es verschiedene Schreibweisen gegeben: Huckesberg, Hukesberg, Huxberg. Huk bedeutet: ‚hervorragender Hügel'. Am Südhang befindet sich ein Steinbruch; erstmals urkundlich erwähnt beim Bau der St. Dionysius Pfarrkirche in Rheine 1480. Weitere Bauwerke in Rheine und Umgebung wurden mit dem ockerfarbenem Sandstein errichtet: 1544 die Festungswälle „steinkulen up den Huckesberge"; 1550 das steinerne Emswehr; 1675 die erste steinerne Emsbrücke. 1767 wollte man den Hemelter Bach schiffbar machen, um die Bruchsteine besser transportieren zu können. Ab 1486 wird der Huckberg mehrfach in den Urkunden des Klosters Gravenhorst aufgeführt. 1577 werden auf der Nordseite bedeutende Salzquellen (Salzwerk ‚Zur Gottesgabe', Hermannshall) wiederentdeckt, die bis ins 19. Jahrhundert betrieben werden. Denn bereits 1302 wird in einer Urkunde ein ‚Solthus' auf dem Hof Vinkman erwähnt. Von 16d94 - 1859 wirkte in Bevergern die Baumeister- und Steinmetzfamilie Niemann. Sie hatten am Huckberg ihren eigenen Steinbruch. 1894 wurde dieser für den Bau des Dortmund-Ems-Kanals an die Königliche Kanalkommission verkauft und ist heute noch im Besitz des Wasser- und Schifffahrtsamtes. Der Steinbruch wurde vor Beginn des 2. Weltkriegs stillgelegt.
Früher hieß sie Bergstraße.

 

Huflattichstraße

Hörstel

25.04.1994
Wildkraut in der „Feldwiese".

 

Hünter Damm

Riesenbeck

Der Hünter Damm verbindet als Wirtschaftsweg den Flöttenweg mit dem Jacksonweg. Es gibt keinen direkten Hinweis auf die Namensherkunft. Allerdings es gab einen Hof Hüntmann, mit der Hausnummer Lage 14. Der Hünter Damm und Lampen Weg sind die einzigen Wege, welche in der Karte von 1842, angefertigt von Graurock Lieut: im 23ten Inf. Rgt., im Bereich des Lager Feld eingezeichnet wurden.

 

Hüttenstraße

Hörstel

01.03.1969
Früher Hüttenpatt, Weg von der Oststraße im Schultenort geradeaus über den Mittellandkanal (Kamp´s Brücke) zur Eisenhütte in Gravenhorst.

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