Uferstraße
Hörstel
01.05.1981
Uffelner Weg
Hörstel
01.03.1969
Uhlandstraße
Riesenbeck
06.11.2002
Ludwig Uhland wurde am 26.4.1787 in Tübingen geboren. Er studierte 1802-1808 Jura und Sprachen in Tübingen. Gemeinsam mit K. Maier und J. Kerner stellte Uhland noch während seiner Studienzeit dem Morgenblatt für gebildete Stände ein handschriftliches "Sonntagsblatt für ungebildete Stände" entgegen. Während eines Studienaufenthalts in Paris (1810/1811) beschäftigte er sich mit alten französischen und deutschen Handschriften. 1810-1814 war er Sekretär im Justizministerium, sodann Rechtsanwalt in Stuttgart. Staatsbeamter konnte er aber nicht werden, da er es ablehnte, dem König, der 1805 widerrechtlich den Landtag aufgelöst hatte, den Eid zu schwören. Er wurde 1829 Professor für deutsche Sprache und Literatur in Tübingen. Er legte 1838 seine Professur nieder und arbeitete als Privatgelehrter.
Ludwig Uhland war Erforscher und Sammler mittelalterlicher Dichtung und gilt mit seinen historischen Balladen und Gedichten in volksliedhafter Form neben Justinus Kerner als bedeutendster Vertreter der schwäbischen Romantik. Im 19. Jahrhundert galt Uhland auch im Ausland als einer der bedeutendsten deutschen Dichter, was die häufige Verwendung seines Namens als Straßenname erklärt: Eine Uhlandstraße ist ebenso häufig anzutreffen wie etwa eine Goethestraße. In Südwestdeutschland ist seine einfache, volksliedhafte Lyrik noch immer beliebt, auch wenn er außerhalb Baden-Württembergs viel von seiner Bekanntheit eingebüßt hat. Uhland starb am 13.11.1862 in Tübingen.
Ümringsweg
Dreierwalde
Ring (Weg) um die Höfe im Außenbereich.
Uthuiser Straße
Dreierwalde / Hörstel
01.05.1981
Uthuisen kommt vom Plattdeutschen Ut Hus bzw. Uut Huus (außer Haus) – Die südöstlich von Dreierwalde gelegene Bauerschaft Uthuisen gehörte bis 1900 zu Riesenbeck, war dann eine Bauernschaft von Hörstel und ist ab 1931 nach Dreierwalde eingemeindet.